Wirkungsweise der Wirklichkeit
Geschichte und Gesetzmäßigkeiten unserer Realität

Folgen Sie dem Link für das detaillierte Inhaltsverzeichnis.

Ein tief brummender Bass durchzieht das Nichts.
Dunkelheit ohne Finsternis, Helligkeit, die nicht zu sehen ist.
Ein diffuses Nichts, das alles ist.
Ohne Raum und ohne Zeit existiert dieses eine Wesen, welches keine Grenzen hat. Ein Wesen jenseits aller Vorstellungskraft. Ein lebendiges Sein, sich selbst bewusst, das sich aber nicht definieren kann, weil es nichts gibt, an dem es sich messen, spiegeln kann. Dieses wissende Wesen entwickelt einen Plan sich selbst zu erfahren, sich selbst zu definieren, sich selbst in allen nur denkbaren Varianten und Potentialen auszuleben zu erfahren. Es gebiert in sich ein tosendes Licht, eine Quelle und Kraft, die eine Art Raum im NICHTS erschafft, um sich darin auszudehnen, um Raum und gleichzeitig Inhalt des Raumes zu sein. Um im unbegrenzten Rahmen seines undefinierten räumlichen Nichts sich selbst zu begrenzen.
Aus einem minimalen Quellpunkt entwickelt sich das multidimensionale Raumwunderwesen auf unendliche Größe. Das NICHTS beginnt in sich eine Unendlichkeit zu entwickeln, stülpt sich sozusagen um, fließt in die neu erschaffene Sphäre und wird zum ALLES. Die Idee, das Leben und sich selbst in unzähligen Varianten zu erfahren, wird zum Inhalt der neu entstandenen Unendlichkeit. Ein substanzloser Gedanke wird zur wahrnehmbaren Welt. Das bewusste Wesen, welches ALLES und NICHTS ist, konzentriert sich auf diesen minimalen Energiepunkt, und fällt in dieses neu erschaffene quasiräumliche Zentrum. Das Zentrum der entstandenen Unendlichkeit explodiert nun in einer feurigen Entladung und schleudert unzählige Wesensanteile in die neue Welt. Und aus dem formlosen und doch bewussten Wesen entstehen unendlich viele Anteile seiner Selbst.
Das aufgespaltene Bewusstsein durchdringt die feurige Wand der zentralen Quelle, um in individuelle Wesensanteile zu zerfallen, welche sich - lichten Nebelschwaden ähnlich - um das lodernde Zentrum herum versammeln. Um sich dort der eigenen Ichidendität bewußt zu werden, um zu erkennen, dass sie immer noch das EINE sind und dennoch getrennt sind. Individuelle Auswüchse einer alles umfassenden Einheit.
Die geborenen Aspekte des EINEN wissen um ihre Aufgabe und um den Sinn der erfolgten Trennung. Sie nehmen die Ausmaße ihres Daseins wahr, welches sie alle umfasst und ausmacht, und nun in unzählige Einzelwesen aufgespalten ist.
Sie sind sich ihrer Einheit vollauf bewusst und fühlen gleichzeitig ihre einzigartige individuelle Note.

Unbegrenzte Energie entströmt dem zentralen Feuer der Urquelle und versorgt die neu entstandenen Lichtfunken individueller Abspaltungen mit Kraft und Liebe.
Dieser nie endende Strom ist das Meer, in welchem sich die ersten Formen individuellen Seins tummeln und genährt werden.
Der Strom unendlicher Energie - der ewigen Liebe, des EINEN zu sich selbst und somit zu seinen aus sich selbst geborenen individuellen Wesensformen durchdringt alles was nun ist. Diese Liebe ist alles was ist. Eine kraftvolle Energie, die in allem enthalten ist, was sich in dieser Sphäre entwickelt. Denn alles ist ein Teil und IN dem EINEN Wesen.
Aus einem Bewusstsein ohne Ausdehnung wurden unzählige Wesenheiten, die sich in dem neu entstandenen Raum entwicklen.
Diese Bewusstseinsfunken, die ersterschaffenen Individuen, erinnern sich noch der ursprünglichen Gemeinsamkeit und können die noch existierende Verbindung untereinander wahrnehmen. Sie wissen, dass sie alle EINS sind, und beginnen sich dem Auftrag zu widmen, der die Ursache für die Aufspaltung in viele individuelle Anteile war: Das allumfassende Selbst zu erkennen und zu erfühlen. Das Leben in allen denkbaren Varianten zu erfahren, und um einen Weg zu finden, in den ursprünglichen Zustand des ungetrennten Einsseins zurückkehren zu können. Mit einer Unzahl an Erfahrungen und Gefühlen, die die Größe der Lebendigkeit und der Liebe aufzeigen sollen.
Die Ersterschaffenen haben die Allmacht alles zu kreieren, was denkbar ist. Um ein großes Spiel zu starten, welches das EINE Wesen in all seinen Aspekten zeigen soll.
Sie sind Wesen die alles verstehen und leiten können, denn sie sind diejenigen, die das gesamte Wissen des EINEN, seine Magie und seine Liebe in sich tragen, und mit diesen Kräften alles weitere Leben erschaffen können. Sie sind die ausführenden Organe des reinen Bewusstseins. Des ursprünglichen EINEN, der einfach nur existiert, und undefinierbar alles umfasst, was je war und je sein wird.
Der ohne Raum, ohne Zeit, ohne Begrenzung und ohne Dualität nur ein Gedanke ist, der alles Sein umfasst.
Diese ersterschaffenen Wesen entsprechen den unterschiedlichen Aspekten des großen alles in sich tragenden Bewusstseins. Um diese Aspekte wachsen zu lassen und die Großartigkeit des Lebens zu fühlen, beschließen die ersterschaffenen Individualformen Kraft ihrer Gedanken weitere Welten zu kreieren.
Diese Welten sind Unterspaltungen ihres eigenen individuellen Wesens und somit noch detailliertere Aspekte des EINEN. So entfalten sich im Bewusstsein der ersten Geschöpfe, die später „das hohe Selbst“ genannt werden, weitere differenzierte Wesensaspekte, noch unterschiedlicher und noch getrennter, individueller und spezieller.

...

Inkarnation

Manche der Geistwesen in der vierten Dimension werden, - wenn sie nah genug an eine Empfängnis vorbereitende Situation kommen - in den sich bildenden Sog des Inkarnierens gezogen. Normalerweise plant die Inkarnationsbereite Seele den Ort und den Zeitpunkt der Geburt. Denn jede Koordinate im Raum-Zeitkontinuum entspricht einer besonderen Qualität, welche die Seele als Startpunkt für das kommende Leben wählt. Sie schmiedet einen groben Plan, einen roten Faden des Schickals, welcher sich dem freien Willen des menschlichen Geistes immer wieder anbietet. Die grobe Struktur des Lebens ist durch Charakter und ausgesuchte Lebensumstände vorherbestimmt, aber wie der Mensch mit den Gegebenheiten umgeht, liegt in seinem eigenen Ermessen. In der Planungsphase der Inkarnation bespricht die Seele mit Freunden und Engeln bestimmte Erlebenspunkte, was zu verschiedenen Ereignissen im Leben des zukünftigen Menschen führen soll. Die Seele will bestimmte Erfahrungen und Gefühle erleben,aber ohne die Hilfe anderer Selen (oder Menschen) kann dies nicht gelingen. Um ein Leben als Opfer zu erfahren, muss die Seele zuvor einige auslösende Momente in ihr menschliches Dasein einbauen. Um diese Leid auslösenden Situationen zu gewähren, werden vor dem Inkarnieren verschiedene Schlüsselmomente geplant. Die inkarnierende Seele fragt zuvor eine andere Seele, ob sich diese bereit erklären würde, dem kommenden Menschenwesen eine tiefe Verletzung zuzufügen. Eine Seele, die ein ähnliches Erlebnis aus der Sicht des Täters erleben möchte (oder dies aus Liebe tun will), erklärt sich bereit, diese Untat zu begehen, damit das menschliche Wesen unter dieser Verletzung und deren Folgen leiden kann. Der rote Faden des Lebens geht aber soweit, dass es auch immer Auflösungs- und Erlösungspunkte gibt. Es werden also weitere Seelenfreunde gefragt, ob sie mit ihrer Inkarnationsfigur der eigenen fleischgewordenen Lebendigkeit begegnen um den Schmerz wieder aufzulösen oder Heilungswege aufzuzeigen. Zum Beispiel: „Wenn ich es bin zu meinem 30. Lebensjahr nicht geschafft habe die Verletzung zu überwinden, finde und erinnere mich bitte jedes Jahr wieder an die Möglichkeit mich selbst zu heilen.“
Es werden also immer Lösungspunkte in das grob gehauene Schicksal eingebaut.
Wie der menschliche Geist, der normalerweise von der Wahrnehmung seiner Seele getrennt ist, mit dem Schicksalsschlag zurecht kommt, und ob er den immer wieder auftauchenden Lösungsvorschlägen Gehör schenkt, liegt in der freien Entscheidungskraft, dem freien Willen des Menschen.
Leider sind die Felder der Unsicherheit und des Leidens im Laufe der menschlichen Entwicklung so groß geworden, daß unbewußte Menschen sich immer mehr von diesen verängstigenden Feldern beeinflußen lassen und ihre eigene Kraft völlig vergessen und ignorieren. Die Felder bestimmen mittlerweile ganze Länder durch ihre Angst und der Idee des Mangels oder Krankheit oder sonstigen negativen Informationen.
Der Mensch ist vollkommen frei zu entscheiden was er erleben möchte. Doch das Konzept läßt jene Felder, die am meisten gedacht und mit entsprechender Erfahrung gefüllt werden, am mächtigsten werden. Und je mächtiger das Feld, desto einfacher stülpt sich ein solches Feld über unsichere und unbewusste Menschen.
Im Laufe seiner Evolution hat der Mensch viel Leid erfahren, was zu einem unfassbar großen Feld von Unsicherheit und Angst vor Fremdem geführt hat. Viele Menschen sind so unsicher, dass sie ihr gesamtes Leben von diesen übervorsichtigen Feldern regeln lassen. Sie leben ihr Leben in der „man“- Version (das sind Menschen, die meistens über sich selbst in der dritten Person sprechen: „man tut dies so...“). Diese Menschen haben ihre Individualität verloren und lassen ihr Leben von diesen Feldern bestimmen. Der ursprüngliche Plan des materiellen Spiels beinhaltet immer die Möglichkeit der vollständigen Befreiung.
Es gilt nur den ersten Schritt aus den alles überlagernden Feldern zu finden.
Durch Angst und Unwissenheit fällt es dem Menschen immer schwerer sich aus den Fängen des letztlich selbst erwählten Schicksals zu befreien. Die übermächtigen Gedankenfelder beherrschen das Leben unbewußter Menschen, sodass sie sich in einen selbst erschaffenden Kreislauf begeben, der eine ursprüngliche Verletzung nicht heilt, sondern verwässert, fortführt und in die Unerkennbarkeit verschleppt.
Aber durch die Intuition und dem Wahrnehmen und Folgen des eigenen Gefühls kann der Inkarnierte den Kontakt zu seiner Seele finden, die immer bereit steht, den Weg aus dem Dilemma aufzuzeigen. Weitere Helfer sind die Engelwesen, die immer wieder daran arbeiten Ideen und positive Gedanken einzuflüstern. Doch ob diese zarten Hinweise angenommen werden, bestimmt der menschliche Geist.
Die Seele will lediglich eine Erfahrung erleben und fühlt das Leid, das der Mensch in seinem Leben als direkter Beteiligter fühlt, bei weitem nicht so intensiv. Sie weiß ja, dass alles nur ein Spiel ist, welches auch wieder schöne Momente zuläßt und sie kennt die mögliche Befreiung aus dem tragischen Dilemma. Durch das Nichtbeachten seiner intuitiven Möglichkeiten bringt sich der Mensch also um die Lösung seiner Probleme.
Und durch die selbsterschaffene Gefangenschaft durch fremde Gedankenfelder oder Machtinstitutionen, bleibt der Mensch blind in seiner Leidensphase kleben, ohne die goldenen Tore der Freiheit wahrzunehmen.
Wenn die Seele ihre kommende Inkarnation geplant hat, alle Lösungspunkte eingefügt und verschiedene Treffen mit anderen Wesen arrangiert hat, begibt sie sich in die erdnahen Bereiche, wo sich bei der Empfängnis jener eintretende Sog einstellt, der die Seele langsam in die Materie zieht.
In den ersten Monaten der Schwangerschaft ist die Seele nur sporadisch im Körper. Sie gibt ihre Essenz, damit das Leben beginnen kann, ist aber noch in anderen Dimensionen oder in ihrer raumlosen Heimat unterwegs. Doch ein Teil von ihr ist bereits in der Materie verankert und wird durch den immer stärker werdenden Sog festgehalten. Erst nach der Geburt des kleinen Menschenwesens beginnt ein großer Teil der Seele dauerhaft in der Materie zu bleiben, wo sie durch ihre Anwesenheit das Leben erst ermöglicht. In den verschiedenen Wachstumsphasen des Kindes reift das Bewusstsein des Individuums und die Seele steigt immer tiefer in das Leben ein.
Um dann in tiefster Materie Erfahrungen zu sammeln, geliebt zu werden, zu lieben, Gefühle auszuleben und alle Varianten des Daseins auszukosten. Und um letztlich zu erkennen, was Leben ausmacht und wie die Polarität überwunden werden kann.
Dies war der ursprüngliche Gedanke. Doch mit der komplizierter werdenden Geschichte der Menschheit und dem immer mächtiger werdenden Einfluß der Gedankenfelder schafft sich das Leben eigene Regeln.

...




Gut und Böse

Die Jahrhundertlange Vorbereitungsphase bringt der Menschheit nun die Möglichkeit viele Polaritäten zu überwinden und sich wesentlich zu komplettieren.
In all den Jahren der Trennung hat sich gezeigt, dass der Mensch gut oder böse zu sein scheint. Der böse Anteil im Menschen ist zuständig für Leid und Schmerz, Dunkelheit, Krieg, Gewalt und Grausamkeit. Der gute Anteil steht für das lichte Wesen des Menschen, die Liebe, Mitgefühl, Freude und Glück.
Die Religionen benutzen dieses Konzept um ihre Schafe zu hüten und im Zaun zu halten. Jede „böse“ Tat wird verdammt und als große Sünde an sich, seiner Umwelt und vor allem an Gott geahndet. Die Definition, was genau „böse“ ist, wird von den politischen und religiösen Regierungsorganen bestimmt. Was im Ursprung dazu gedacht war den Menschen auf den Weg des Lichtes zu bringen, ihn aus der Tiefe der Vergessenheit in das Bewusstsein des inneren göttlichen Lichtes zu führen, hat sich im Laufe der Jahrtausende zu einem Machtinstrument gewandelt, welches alles, was der herrschenden Kraft zuwiderläuft als unethisch, unmoralisch, oder bösartig brandmarkt. Das Böse ist verteufelt und beschreibt den rücksichtslosen, egoistischen Menschen, der sich nimmt was er haben will - ohne Rücksicht auf Verluste. Die Menschheit wird über ihre Manipulatoren zu einer Gutartigkeit gezwungen, die aber letztendlich einem Schafsdasein entspricht. Viele der guten Menschen verdrängen den bösen Anteil ihres Selbst, da die Gesellschaft, die Religion, die Politik und der eigene Anspruch dies verlangen. Denn niemand möchte zu den Skrupellosen gehören. Auch wenn es mittlerweile so scheint als ob eine bestimmte Menschengruppe diesen Charakterzug erstrebens wert empfindet. Und durch die Verdrängung der eigenen negativen Seiten wird die Negativität erst richtig in die dreidimensionale Welt gebracht. Alle Gefühle und Charaktereigenschaften, die der Mensch in sich unterdrückt, schieben sich - scheinbar von aussen kommend - in die eigene Realität. Sodass derjenige, der ausschließlich das Gute in seinem Leben zuläßt und alle negativen Gefühle und Ideen verdrängt, genau dieses Böse in seinem Leben erfahren muss! Und so sind all die Guten von mehr oder weniger schlimmen Bösewichten umgeben, die ausnützen, bestehlen, verletzen. Auf der anderen Seite verbergen die Übel Gesinnten ihre positiven Aspekte in sich, um dadurch wiederum mit dem anderen Extrem konfrontiert zu werden. Sie begegnen all den nach Ausbeutung rufenden Schafsmenschen.  
Mit dem Aufkommen der Esoterik wird diese Schere noch weiter gespreizt. Die Lichtträger verdrängen ihre dunkle Seite und legen ihre Durchsetzungskraft ab. Jedes aggressiv kämpfende Handeln wird zum Feindbild erklärt, welches dem Licht entgegensteht und den erhofften Aufstieg verhindert. Oftmals begegnen sie Gurus, Heilern oder Führern, die diesen inneren Zustand heimlichst ausnützen und die Selbstgeschwächten aussaugen. In ihrem Glauben an das Gute ihrer selbsternannten Lehrer bemerken sie den Energieverlust überhaupt nicht und rennen von einem Seminar zum nächsten. In ihrer Gutmütigkeit und halbierten Kraft, begeben sie sich in einen selbstbestimmten Stillstand. Wie alle Menschen, die ihre dunkle Seite ausgrenzen, stehen sie fest fixiert an einem halbbeleuchteten Ort und hoffen errettet zu werden.
Doch die Erlösung liegt im Betrachten und Annehmen der eigenen Schatten und Ängste, deren Grundlage die dunkle Seite des heimlichen Imperiums ist.
Zwischen Gut und Böse gibt es massenhaft Zwischenstufen und Vermischungen. Die Menschen leben sie auf den verschiedensten Weisen. Doch immer leiden sie im äusseren Erleben unter dem unterdrückten und verdrängten Aspekte ihres Selbst.
Viele gutmütige Menschen werden ausgenützt oder leben in Armut und Unterdrückung. Nur weil sie die kraftvolle dunkle Seite ihres Selbst verleugnen und von sich weghalten. Genauso wie der rücksichtslose Mensch unter der seelischen Armut und dem fehlenden Guten in seinem Leben leidet. Was bei beiden Fällen zu einer vom Verstand geprägten Verschlimmerung der Zustände führt. Der Gutmütige leidet unter der erfahrenen Niedertracht, versteckt sich hinter seinen Ängsten und verdammt somit seine dunken Aspekte in die Tiefen seines Gefühlslabyrinths. Während der Unmensch ständig schwachen und rückgratlosen Menschen begegnet, die ihn anwidern und die er verachtet. Dabei verachtet er unbewusst seine eigene Schwäche, was ihn wiederum dazu bringt noch grausamer zu werden.
Diese Verdrängung beeinflußt jeden Lebensaspekt. Aber die Dunkelheit hat auch ihre positiven Seiten. Denn nur durch den Schmerz scheint der Mensch inspiriert zu sein, sich weiter zu entwickeln. Ein Leben in schmerzfreiem Dahinfließen kann zu einem Stillstand führen, was an und für sich auch in Ordnung ist, wenn sich die Seele dies für das aktuelle Leben auserkoren hat. Manche Leben sind nur dem Genuß des Daseins gewidmet, dem seelischen Ausruhen oder einfachen Sein. Ein Inkarnationsurlaub ohne Höhen und Tiefen. Aber in der Jetztzeit, in welcher es darum geht einen großen Entwicklungsschritt in Richtung persönliche Unabhängigkeit zu machen, ist es vonnöten, dass viele Menschen sich über die bisherigen Grenzen hinausbewegen. Ein Wachstum des Geistes entsteht aber meist nur durch vorhergehendes Unrecht. Es ist also die böse Kraft, die Gutes schafft. Durch Verletzung und Schmerz kommt der Mensch auf den Pfad der Sinnsuche. Auf diesem Weg begegnet er der generellen Wahrheit, die heute von jedem erkannt werden kann, und die helfen kann all die inneren noch zerrissenen Aspekte zu harmonisieren. Der Weg durch das Leid führt zu Erkenntnis und Heilung. Würde der Mensch keinen Schmerz erfahren, würde er sich nicht aufmachen diesen aufzulösen. Und jetzt erkennt die Menschheit, dass das Gesetz der Polarität tatsächlich veränderbar ist und zu einem Punkt führen kann, an welchem aus Gut und Böse eine neue Gesamtheit entsteht. Eine Synthese, die zu einer Trialität führt, einer Welt, in welcher sich der Mensch nicht nur zwischen zwei Extremen bewegt, sondern auch die Macht hat eine alles erlösende dritte, vereinigende Möglichkeit in sein Leben zu ziehen.
Dieses nun aufblühende Wissen läßterkennen, dass der Mensch die absolute Macht hat, sein Leben nach eigenen Maßstäben zu gestalten. Maßstäbe, die nicht aus Angst entstehen, sondern aus der Verbindung des Herzens in seine göttlichen Schöpferquelle. Den Überblick zu haben und die entsprechend bewusste Entscheidung zu treffen, wird zum neuen Lebensprinzip. Doch bis dahin muß noch einiges erlöst und vereinigt werden. Denn noch befindet sich die Menschheit in den Fängen der alten Zeit. Der Schmerz und die Verletzungen aus hunderten Leben kleben noch an den bleischweren Füßen. Die ihres Selbst bewusst werdende Generation von Gesellschaftveränderern ist die Spitze einer Phalanx, die den Globus in ein goldenes Zeitalter führen kann. Doch das Befreien des dunklen Schmerzes in Herz und Emotionalkörper ist eine mühevolle und leidvolle Aufgabe. Und mit jedem Schritt in eine vereinte Zukunft werden die entsprechenden Felder größer und stabiler. Sie wachsen und gedeihen. Womit die nächste Generation viel leichter und müheloser denselben Weg gehen kann. Sie müssen nicht mehr jeden dunklen Stein ausgraben und umdrehen, annehmen und von sich stoßen, sondern können sich in Leichtigkeit von der Altlast befreien, indem sie sich einfach dementsprechend entscheiden.
In der Beherrschung der Realitätserschaffungsmaschinerie kann dies auch heute schon erreicht werden. Doch die meisten Suchenden sind noch in einer düsteren umnachteten Zeit verhaftet, die alles Leben vernebelt hat. Deswegen ist es wichtig, den eigenen dunklen Anteil zu betrachten, jene Seite des eigenen Wesens zu betrachten und anzunehmen, die bislang mit Zittern gefürchtet wurde, um hier den hellen Kern zu entdecken.
Wie jeder Suchende bestätigen kann, findet sich in jedem düsteren Tal der lichte Punkt, welcher das Gute aktiviert und den Weg wieder gen Himmel führt. Die Dunkelheit in sich zu erkennen und anzunehmen ist ein Weg, die wahre Göttlichkeit in sich zu finden.

...
Atlantis

Das unbeabsichtigte Öffnen der Dimensionstore ist nicht der Zündfunke, der die Katastrophe auslöst. Dies geschieht in einem alles zerstörenden Experiment mit der explosiven Kraft der Kristalle. Durch das Kombinieren und gemeinsame Aktivieren einiger speziell informierter Steine entsteht eine Kraft, die in der Matrix der Emotionalkörper verheerende Wirkungen hinterläßt.
Mit der Trennung von Natur und dem eigenen seelischen Ursprung hat sich auch die Verbindung zur alles umfassenden Liebesenergie verändert. Diese alles durchdringende Kraft, aus welcher jedes materielle Leben erschaffen ist, ist in jedem Atom, in jedem Molekül, in jeder Zelle zu finden. Die Liebesenergie ist ein kraftvolles Energiebündel, welches die Materie bewegenden Gedanken durchdringt und ihnen Kraft und Freiheit gibt, sich so zu entfalten wie es der Bewusstseinsträger wünscht. Unabhängig von dem gedanklichen Motiv oder der moralischen Ausrichtung. Es ist die Liebe des EINEN, die dem Menschen die größtmögliche Energie gibt, sich und seine Vorstellung eines menschlich-göttlichen Daseins zu verwirklichen. In dieser Liebesenergie badend, konnte sich das Leben in diesem Universum schnell und kraftvoll entfalten. Die Zeitenergie zwischen gedanklicher Idee und der Materialisierung dieses Gedankens ist von kurzer Dauer. Durch die Liebeskraft des EINEN verwirklichen sich Gedanken und Vorstellungen des Menschen schneller und effektiver als in den nachatlantischen Zeiten.
Die alles durchdringende Liebeskraft gibt jedem Wesen die Freiheit sich so zu entfalten wie es sich selbst erleben möchte. Dass sich diese Entfaltung in der extremen Selbstüberschätzung und Wahnsinn verliert ist ebenso ein Geschenk des EINEN, der alles in sich liebt und alle Lebensvarianten erfahren möchte, auch wenn es für den Menschen noch so furchtbar erscheint.
Doch auf der Ebene des menschlichen Bewusstseins führt diese Freiheit oft zu Schmerz und Leid.
Die Experimente an der machtvollen Kraft der Kristalle führen zum größtmöglich erlebbaren Gau: Der Explosion der Kristalle und der Freisetzung nicht fassbarer Energien.
Und so erlebt die Erde eine Katastrophe auf sichtbarer und unsichtbarer Ebene. Denn zeitgleich mit dem Zusammenstoß der Planeten und der daraus erfolgenden globalen Sintflut wird der gesamte irdische Planet aus der alles umfassenden Liebesenergie gerissen und vom Rest des Universums isoliert.
Die Erde verliert auf tiefster Matrix die Verbindung zu der Liebeskraft des EINEN.
Durch das Abspalten der Liebe in sich selbst hat sich der Mensch eine Situation erschaffen, in welcher er tatsächlich von dieser Kraft getrennt ist. Diese Kraft hat ermöglicht, dass das Leben einfach, schnell und mühelos zur Realität werden konnte.
Was nun leider zu eben dieser Katastrophe geführt hat. Durch die globale Trennung von der göttlichen Liebeskraft wird das menschliche Dasein fortan beschwerlich und mühevoll.
Die Erde wird von der Liebesenergie abgespalten. Die losen Fäden der Verbindung schweben im All, während sich die restliche Energie in die Tiefen der Weltkugel zurückzieht. Getrennt vom Fluß und der Verbundenheit zum restlichen Universum bleibt eine kleine lichtvoll waberne Kugel inmitten der Zerrissenheit zurück. Wie eine letzte zarte Erinnerung an die ursprüngliche Energie zittert das zurückgebliebene konzentrierte Wissen in der irdischen Matrix. Die Quelle einer einst großartigen Kraft sucht einen Platz um dereinst wieder mit dem All verbunden zu werden.
Hüterwesen aus den Engelwelten und verschiedenen Dimensionen bewegen sich zu der Quelle und umhüllen ihre zarte Reststruktur. Das Überbleibsel, welches geschützt werden muß, um im rechten Augenblick die Wiedervereinigung der irdischen Welt mit Allem–was-ist einzuleiten.
Nochmal: Die Erde verliert durch die Überheblichkeit der Mehrheit ihrer Bewohner die Verbindung zu der grundlegenden Energie, welche sich durch eine Explosion aus der irdischen Weltenmatrix zurückzieht. Sie schwebt in energetischen Dimensionen unerreicht um den Planeten im Weltraum. Im Inneren der Erde verbirgt sich fortan das verbliebene Gegenstück, die letzte konzentrierte Hoffnung auf eine wiederkehrende Verbindung dieses Planeten an das alles durchdringende Netz der ursprünglichen Liebesenergie.
Der Mensch hat sich selbst aus seinem göttlichen Ursprung herausgerissen. Zurück bleibt eine Verwirklichungsenergie, die der ursprünglichen Kraft nicht das Wasser reichen kann. Jeder Gedanke, der fortan der Verwirklichung entgegengeht, hat ab sofort nur noch eine begrenzte, geschwächte und gelähmte Kraft. Die Zeit vergeht viel langsamer, jede Realisierung wird beschwerlich und erfordert viel Geduld und Ausdauer. Die Leichtigkeit wurde dem Planeten und seinen Geschöpfen entrissen. Die Freiheit der eigenen Entscheidung ist nach wie vor das allem zurgundeliegende Prinzip dieser Welt, doch diese Freiheit wird nun gedämpft und eingeschränkt erfahren. Die Liebe ist verloren gegangen. Der Zugang zur alles verbindenen Kraft ist auf ein kleines flackerndes Licht reduziert, welches darauf wartet, dass dereinst die Menschen aus sich heraus zur Liebe zurückfinden. Nur die selbsterarbeitete Rückkehr zum eigenen seelischen Ursprung kann den Anschluß an das restliche Universum und in die wahre Liebe des EINEN wieder vollziehen.
Die konzentrierte Quelle der Liebe - das zurückgelassene Quentchen Hoffnung - verbreitet sich in den Geschichten der Menschheit als das verlorene Glück. Es wird als Gral bezeichnet, den zu finden sich die Menschheit wieder aufmachen wird, um zurück zu erhalten, was sie in ihrem Wahnsinn so leichtfertig aufs Spiel gesetzt und verloren hat.
Der Gral – die konzentrierte Rest der göttlichen Liebe - , verborgen im Emotionalkörper Gaias, geschützt und gehütet von Heerscharen mitfühlender Wesen, die der Menschheit in Liebe beiseitestehen.
...
Wiederkehr der Liebesenergie

Mit den atlantischen Experimenten isolierten die damaligen Forscher die Erde vom Rest des Universums. Das normalerweise alles belebende Gitternetz der göttlichen Liebesenergie war fortan auf dem blauen Planeten nicht mehr vorhanden. Lediglich ein lichtes Überbleibsel, eine zaghafte Erinnerung an die einstmals so großartige Energie war den Tiefen des Planeten zurückgeblieben, bewacht von Hüterwesen und wissenden Menschen. Hier harrte der Gral - die Essenz der Liebe - auf den Tag der Wiedervereinigung der Energien. Das Leben vor dieser verheerenden Trennung war intensiver und einfacher als nach dem Supergau. In ihrer Unwissenheit hatten die Atlanter sich selbst in die Steinzeit katapultiert. Die alles durchdringende Energie vermochte jeden Gedanken relativ schnell und einfach zu erfüllen. Der temporale Unterschied zwischen Entscheidung und Erfüllung - also zwischen Ursache und Wirkung - war kurz und nachvollziehbarer als in der nachatlantischen Zeit. Die Verwirklichungsdynamik war kraftvoll und zielgerichtet. Ohne diese Energie der Liebe und Fülle wurde das Leben beschwerlich und mühevoll.
Erst wenn die Menschheit die Liebe in sich zum Blühen gebracht hat, kann die zurückgebliebene Essenz wieder mit der kraftvollen Energie, die ausserhalb des Planeten auf die Vereinigung wartet, vereint werden. Buddha, Jesus Christus, Zarathustra und viele andere Menschen, aufgestiegene Meister und Engel bereiten und begleiten den Weg der Menschheit zu einer bedingungslosen Liebesfähigkeit. In den über 2000 Jahren undurchdringlicher Dunkelheit wächst dieses Bewusstsein zu einer großen Bewegung heran. In aller Ruhe und Bescheidenheit, trotz Unterdrückung und Fehlinformationen können sich viele Menschen der göttlichen Liebe öffnen. Sie verstehen die Hinweise und die Worte der weisen Meister, die den Erdbewohnern eine Idee des wahren Menschseins vermitteln wollen.
Mit dem Anwachsen der spirituell denkenden Gruppierungen auf der gesamten Erde, beginnen die Gedankenfelder von Liebe und Mitgefühl zu erblühen und sich auszuweiten. Bis die gegenpoligen Felder zum Ende des 19. Jahrhunderts beinahe gleichstark sind. Durch die Greueltaten der Weltkriege wird die erwachende Masse erneut in Leid und Verzweiflung getrieben. Doch die Liebeskraft ist zu stark und zu bedeutungsvoll, sodass der Wunsch nach Frieden und Freiheit die Herzen der Hoffenden hell aufleuchten läßt. Trotz oder sogar wegen der Kriege beleben die Menschen den göttlichen Funken in sich. Die Liebe beginnt erneut zu wachsen und zu gedeihen. Auch wenn sich viele Individuen dieser Kraft aus Angst oder Wut verweigern, ist die Menge der sich Öffnenden so groß, dass die Waagschale der den Lauf der Dinge bestimmenden Feldkräfte zu schwanken beginnt. Im November 2004 ist der entsprechende Zeitpunkt gekommen, an welchem sich entscheidet, ob der gemeinsame Weg aller Erdbewohner weiterhin in Unterdrückung geschehen soll, oder ob die Erde für den nächsten Evolutionschritt bereit wäre.
Besondere Sternenkonstellationen bezeichnen die Portale, welche die Menschheit auf ihrem Weg in eine höhere Dimension nehmen kann. Gegen Ende des Fischezeitalters häufen sich diese Möglichkeiten bewusstseinserweiternde Sprünge wahrzunehmen. Die Bewohner des Planeten fühlen diese Bewusstseinstore, die eine fantastische Zukunft versprechen, und öffnen sich für Liebe, Einheit, Frieden und Freiheit. Die vielen kleinen Entwicklungsschritte der Einzelnen entfalten die Wahrnehmungpotentiale für alle. Mit den zaghaften Schritten in ein neues Bewusstsein erhalten viele Menschen eigene mentale Kontakte in die höheren Dimensionen.
Die Schöpfer der Erde, die sich wie besprochen aus der menschlichen Evolution herausgehalten haben, nehmen diese Hilferufe an, und beginnen einzelnen Menschen zu begegnen. Nach dieser langen Phase des Beobachtens ist nun der Moment gekommen, an welchem die Erdbewohner von sich aus um Hilfe bitten. Und so schwingen sich die ausserirdischen Wesen aus den höheren Dimensionen herab, um den Mensch zu unterstützen. In Meditationen, Channels oder als innere Stimme erklären sie die aktuelle Situation, und welche Zukunft die Menschheit erleben wird, wenn sie sich nicht ändert. Was in den letzten zehntausend Jahren nur wenigen vergönnt war, kann jetzt von vielen Menschen erreicht werden: Ein innerer Kontakt zu einem höheren Wesen.
Nicht jeder Wahrheitssuchende erfährt eine Verbindung zu einem realen ausserirdischen Schöpferwesen oder einen der unzähligen Engel, die Hilfe und Trost spenden. Um ein Wesen aus den multidimensionalen Bereichen zu kontaktieren, muß das Medium angstfrei und sich seiner Wahrnehmung sehr sicher sein. Eine mentale Verbindung kann auch in niedere Bereiche dieser Welt führen und mit Wesen aus der 4. Dimension stattfinden. Diese Wesen machen sich gerne ihren Spaß, in dem sie sich als Engel oder andere hochgestellte Person vorstellen. In der anfänglichen Unsicherheit vertrauen manche Adepten den einschmeichelnden Worten solcher Lügenbolde und glauben den erfundenen Informationen. Es gilt hier genau achtzugeben, in welchen geistigen Bereich die mentale Verbindung reicht. Die Wesen in der 4. Dimension nützen solche Kontakte um sich an der Lebensenergie der Kontaktierenden zu laben. Doch obwohl diese Zeit der Umwälzung von einigen Menschen und anderen Wesen zur eigenen Bereicherung ausgenutzt wird, gibt es einen erheblichen Entwicklungssprung für die gesamte Menschheit. Die Informationen der unsichtbaren Helfer bereitet die Menschheit auf die kommende Zeit der Veränderung vor.
Seit Ende des 2. Weltkrieges arbeiten verschiedene Gruppen an der sich ankündigenden Wiedervereinigung der Energien. Das neue Bewusstsein ist noch nicht greifbar und erklärbar, aber viele fühlen den Wandel. Und jeder Berührte versucht in seinem Umfeld die Wahrheit hinter den Dingen zu finden. So wächst die helle Pflanze eines neuen Bewusstseins auf den Äckern unterschiedlichster religiöser oder weltlicher Areale. In der sich entwickelnden Gewissheit, dass der Mensch ein Teil von allem ist, wird die Notwendigkeit einer Bewusstseinsänderung erleuchtet.
Wenn die Mehrheit der Erdbewohner in der alten Energie des sich-selbst-Begrenzens und sich-unterdrücken-Lassens verhaftet bleibt, würde der Planet eine globale Reinigung erfahren müssen. Die unerlösten Energien von Krieg, Streit, Machtmißbrauch und Gier wabern um den Planeten, und beeinträchtigen den notwendigen Energiefluß. Die ehemaligen Kriegsgebiete sind energetisch zutiefst gestört und mit dramatischen Erinnerungsfeldern belegt, die noch immer die Todesenergie festhalten. Die Verwundung der Emotionalkörper von Mensch, Tier und Landschaft hat große Energieblockaden erschaffen, die den Planet in ein Ungleichgewicht gebracht haben. Wenn der Mensch  eine Veränderung der Situation und eine Erlösung der festgefahrenen Energien nicht selbst ermöglicht, wird sich Gaia irgendwann um die Befreiung kümmern müssen.   
Mit der Kraft der Liebe kann jedes Problem, jedes energetische Ungleichgewicht und jede Verletzung gelöst werden. Aber um alle Blockaden zu reinigen, müßte die Mehrheit der Menschheit einen anderen Weg einschlagen.
Zum Jahr 2000 hin steuert die Erde auf einen globalen Vernichtungskrieg zu, oder dem Beenden der Zivilisation durch erneute Naturkatastrophen. Gegen diese reinigenden Großereignisse arbeiten bewusst werdende Menschen, welche Liebe, Frieden, Toleranz und Freiheit in die Welt tragen. Dieses Tun erschafft neue Bewusstseinsfelder, die es für schwache unsichere Menschen leichter macht, sich den neuen Ideen anzuschließen. Länder- und Völkerübergreifend entsteht eine neue Verbundenheit.
Das neue Bewusstsein um der immer klarer werdenden Wirklichkeit hinter der Täuschung gibt den Suchenden Kraft und Hoffnung.
In Anbetracht des anwachsenden Wandels verfallen die fädenziehenden Herrscher in Panik und versuchen alles um ihre Macht zu erhalten. Diese Angst zeigt sich in allen Hierarchieebenen. Denn jene, die ihre Unsicherheit kompensieren und zu kalten, lieblosen Menschen wurden, sitzen in unterschiedlichsten Positionen und regieren oder leiten auf dieselbe Art und Weise. Ob der kleine Hausdespot oder der mächtige Politiker, Manager oder Politesse. Überall wo Hierarchien einem Individuum Macht über die Mitmenschen erteilt, wird sie genutzt und zu oft mißbraucht. Es existieren verschiedene Machtgruppierungen und Vereinigungen. Aber eine weltumspannende Verschwörung, die alle Taten detailliert kontrolliert, gibt es nicht. Das muß es auch nicht, da die Gedankenfelder des Machtmißbrauchs so immens sind, dass auch jeder Hosentaschendiktator in dieselbe Kerbe arbeitet wie ein Global handelnder Tyrann.
Durch dieselben Fehlinformationen manipuliert und von ähnlichen persönlichen Ängsten getrieben, agieren diese Menschen als ob sie sich abgesprochen hätten. Sie stützen in ihrer Furcht vor dem Unbekannten das alte System der Unterdrückung und Verneblung. Jeder auf seine Weise. Jeder für sich.
Die unterschiedlichen Machtgruppen kämpfen einen immer extremeren Krieg gegen das Aufkommen von Freiheit, natürlichen regenerativen Kräften und göttlicher Verbundenheit. Nicht nur mit Waffen, sondern vor allem über Geld, Bürokratie, Aktien, Medikamente, Nahrungsmittel, Fehlinformationen und Krankheit. Die Formen der Unterdrückung zum Machterhalt werden raffinierter und hinterhältiger. Die Menschheit wird belogen und betrogen.
Es zählt nur noch der schnelle Reichtum und das größere Machtpotential.
Engel, erwachte Menschen, und ausserirdische Helfer informieren die Erdbewohner über den eventuellen Untergang der Zivilisation. Das Wissen und die Bereitschaft sich zu ändern bringen eine erstaunlichen Wandel zu Tage. Nicht nur dass die Menschheit einen gleichstarken Gegenpol zur unterdrückenden Herrschaft erstellen kann, sie entwickeln sich sogar noch weiter als geahnt. Der Mensch beginnt einen Punkt in seiner Evolution anzugehen, der so überhaupt nicht geplant war. Die Freiheit der Individualität dehnt sich in andere Dimensionsbereiche aus. Die Menschen erkennen, wie sie ihr Leben selbst erschaffen, durchschauen die funktionellen Prinzipien des Lebens und beginnen eigene Kontakte zur Seele aufzunehmen. Sie öffnen ihre Intuition und durchschauen die anderen Dimensionen.
Das neue Bewusstsein wächst und gedeiht zu einem riesengroßen Feld, welches dem alten Feld der Verneblung und Unterdrückung gleichstark gegenübersteht. Die energetischen Tore, die die Menschheit zu einer höheren Daseinsform erheben können, werden nun von Vielen wahrgenommen und als Vorbereitung für den kommenden Evolutionssprung bewusst genutzt.
Und eines dieser Tore zu einer neuen Zukunft ist die harmonische Konvergenz im Jahr 2004.
...
Indigo- und Kristallkinder

In dieser Zeit des Wandels kommen viele Beobachter in den irdischen Orbit. Höherdimensionierte Wesen, niederdimensionierte Wesen. Das Schauspiel, welches im Augenblick auf der Erde stattfindet, ist unberechenbar, faszinierend und großartig. Was nun auf der Erde passieren wird, ist weder vorgesehen noch festgeschrieben. Ein Großteil der Menschheit hat diese Chance genutzt und beginnt einen Evolutionsprozess in Gang zu bringen, welcher einen Einfluß auf das gesamte Sonnensystem haben wird. In Anbetracht der sich ankündigenden Ereignisse finden sich unterschiedlichste Lebensformen ein, um zu sehen in welche Richtung sich die Bevölkerung des blauen Planeten entwickeln wird. Mit den Geschöpfen aus den feinstofflicheren, aber dennoch materiellen Welten, finden sich auch viele Engel und Seelen ein, die an dieser Veränderung teilhaben möchten. Zum einen jene, die sich nun inkarnieren, um ihr Wissen und die Erfahrung mit in den Entwicklungsprozess einfließen zu lassen, um den neu installierten Feldern weitere Kraft und Energie zu geben. Sie haben schon viele Leben gelebt und wissen wie das Leben funktioniert und zu gestalten ist. Einige haben das karmische Rad bereits hinter sich gelassen, kehren aber zu diesem besonderen Zeitpunkt zurück, um der Menschheit bei diesem großen Schritt beizustehen. Viele waren schon bei anderen wichtigen Evolutionssprüngen inkarniert und sind nun hier, um zu verhindern, dass dieselben Fehler sich noch einmal wiederholen. Wie die Hybris in Atlantis, die den Untergang des damaligen Reiches einleitete, und die dem augenblicklichen Größenwahn einiger Menschen sehr ähnelt.
Zum anderen inkarnieren jetzt jene, die diese neuen Möglichkeiten, das niederdimensionale Leben in einer noch nie geahnten Freiheit zu erschaffen, ausprobieren wollen. Sie haben gewartet bis sich die Zeiten bessern, da das Mensch-Sein eine sehr einnehmende und festhaltende Energie mit sich bringt. All das Leid und die Enge der Dimension waren für viele Seelen ein Kriterium noch nicht zu inkarnieren. Zumal es durchaus vorkommt, dass sich das leichte Seelenwesen in den niederen Dimensionen selbst vergessen kann. Ab jetzt wird das irdische Sein leichter und einfacher werden und so trauen sich Seelen, die bislang noch nie in diese Dichte hinabgefahren sind, in das Fleisch einzutauchen.
Neben den alten und den neuen Seelen sind natürlich auch viele Seelen mit „mittlerem Alter“ auf der Erde. Jene, die noch inmitten des eigenen Erfahrungsprozesses sind, und die noch dabei sind, das normale menschliche Leben mit all seinen unterschiedlichen Gefühlen zu erforschen. Die noch nicht soweit sind, einen anstehenden Schritt in eine Vereinigung der Gegensätze zu gehen.
Einige dieser Seelen in Menschengestalt entscheiden sich weiterhin in einer dreidimensionalen Daseinsebene zu existieren und werden sich wohl für den Fortgang des bisherigen Weges entscheiden. Was bedeutet, dass diese Inkarnationen den schweren, mühsamen Weg wählen, weil sie in ihrer Gefühlssammlung noch zu wenig entsprechende Erfahrungen haben. In die Polarität gepresst werden sie weiterhin unter den Extremen leiden, wenn sie sich dementsprechend entscheiden. Denn auch in der Polarität kann das Leben freudig erfahren werden. Es bleibt aber eine Erfahrung - um zu fühlen und zu verstehen, was das Leben überhaupt bedeutet. Einige entscheiden sich auch jetzt schon vorzeitig das irdische Dasein aufzugeben, um Ruhe zu finden, und die aufsteigende Menschheit aus der Seelenwelt heraus zu unterstützen. Sie sterben und verlassen den menschlichen Körper, sind jedoch immer noch in der Nähe ihrer Verwandten und Freunde, bis sie ganz in die Welt ihrer seelischen Heimat zurückkehren. Andere mittelalte Seelen beschließen den Aufstieg in höhre Bewusstseinsebenen zu wagen und versuchen auf den immer schneller werdenden Zug aufzuspringen.
Letztlich werden sich die Dimensionen trennen. Gemeinsam werden die Menschen auf zwei unterschiedlichen Ebenen den Planeten bewohnen - ohne sich in die Quere zu kommen. Ineinander und miteinander, und dennoch in unterschiedlichen Welten.
Für die dreidimensionale Lebensform wird sich früher oder später ein auslösendes Ereignis zeigen, welches das Ende dieser Dimension auf dem irdischen Planeten einläutet. Gaia verläßt die Erde und übergibt die Verantwortung den darauf lebenden Wesen. Wenn sich die in der Polarität verhafteten Menschen nicht ändern, werden sich deren Energieblockaden von selbst reinigen müssen und ein weiterer Untergang einer kriegerischen Zivilisation steht bevor. Während sich das Leben auf der dritten Dimension selbst auslöscht, wird die fünfte Dimension zur belebten Daseinsebene dieses Planeten.
Die Seelen, die weiterhin in einer niederen Lebensweise inkarnieren wollen, werden auf einem anderen Planeten der dritten Dimension eine neue Heimat finden. Wo sie die alten Spiele noch einmal aufnehmen und weitererleben werden, bis auch dieser Planet eines Tages in höhere Ebenen eingehen wird. Das Spiel des materiellen Seins läuft so lange, bis alle Seelen alle Erfahrungen in sich erspürt und gefühlt haben, um dann mit diesem Wissen und Fühlen zurück in die Einheit zu fließen. Um hier wieder aus Alles Nichts werden zu lassen. Die Entscheidung für oder gegen den Aufstieg ist eine rein persönliche und bezeichnet auf keinen Fall, dass der Aufsteigende ein besserer Mensch wäre als der nicht aufsteigen Wollende. Aus Sicht der Seele existiert keine derartige Beurteilung. Wie es generell keine Beurteilung aus der Seelenwelt gibt.
Für die jetzige Zeit der grundlegenden Veränderung beamen sich alte Seelen erneut in menschliche Hüllen. Seit über 100 Jahren kommen sie in diese Dichte um den Weg zu bereiten eine neue göttliche Freiheit einzuführen. Das Wissen und die Weisheit dieser Menschen fließt in Fortschritt, Kunst und Philosophie. Sie bringen mit ihren offenen Herzen die Verbindung zu den Seelen- und Engelwelten, um jedem Menschen zu zeigen, dass dieser Kontakt für einjeden möglich ist. Um über die Verbindung zur eigenen Lebensquelle das Dasein in freier und bewusster Weise zu gestalten.
Die alten Seelen bringen neue Ideen und Erfindungen, neue Lebensweisen und neue Beziehungstrukturen auf diesen Planeten. Nicht immer sind diese menschlichen Leben von Freude geprägt, da die Matrix der Unterwerfung und Angst jedes neue Licht ausmerzen und unterdrücken möchte. So kämpfen sich diese alten Seelen Schritt für Schritt aus dem sumpfigen Schlamm von Mangel und Angst, um neue Wege und neue Gedankenfelder zu installieren. Wegbereiter zu sein für eine höhere Menschheit.
Die meisten der alten Seelen steigen zum letzten Male in die irdische Dichte. Sie beenden einen Zyklus, das Ende ihrer tiefstdimensionierten Erfahrungssuche. Um als Meisterstück einen Prozess in Gang zu bringen, welcher eine neue menschliche Gesellschaft gebiert. Mit mehr Freiheit und Selbstliebe, aber auch mehr Verantwortung und dem Wissen über die tatsächliche Lebensfunktion. Die Initiation der neuen bewusstseinsorientierten Gesellschaft war bis heute ein schweres Unterfangen. Aber nun brechen die alten Dämme und das unermüdliche Arbeiten trägt erste Früchte. Die jetzt an sich arbeitenden Menschen können endlich ihre Ernte einfahren und innerhalb dieses Lebens aus tiefstem Morast in eine paradiesische Genußphase kommen. Die schmalen Pfade, die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts gelegt wurden, und die in den 70ern ausgebaut und erweitert wurden, können nun zum Ende aller Zyklen zu breiten Bahnen werden, auf welchen sich alle freien Wesen einfinden und höher entwickeln können. Die alten Wegbereiter stehen heute an der Spitze des Bewusstwerdungsprozesses - im Dienst der Allgemeinheit -, auch wenn diese die Pioniere einer paradiesischen Welt oft genug ablehnt und ausstößt. Weil die in Angst lebenden Menschen diese Wesen nicht verstehen können, weil sie Furcht vor der Wahrheit, der Selbstverantwortung und ihrer eigenen Größe haben. Und die starke Energie aus den offenen Herzen nicht ertragen können. Aber endlich ändert sich dieser Prozess und ein Großteil der Menschheit erkennt, dass diese Wesen die Anführer in ein neues Zeitalter sind.
Durch die Akzeptanz der irritierten und zweifelnden Menge, können diese Lichtarbeiter endlich ihre Kraft vollständig ausweiten und leben. Sie müssen sich nicht mehr verstecken und ihr Wissen heimlich in die Welt tragen, und können auch endlich die Früchte ihrer Taten selbst erfahren.
Diese alten Wesen haben einen Namen bekommen: Der Name beschreibt die Farbe der Aura dieser Wesen, die alles Wissen und Können in sich integriert haben. Man nennt sie Indigo.
...
2.Teil - Die Wirkungsweise:
Kugelweltmetapher

Man kann sich das beseelte Dasein als eine individuelle Kugelwelt vorstellen. Die Seele erschafft sich diese kugelförmige Sphäre, in deren Mittelpunkt sich das hell scheinende Licht der Seelenessenz befindet. Die Seele bildet ein weiteres kleineres Bewusstsein um das zentrale Licht, welches zum Beispiel dem menschlichen Geist entspricht. Die Seele erstrahlt durch den Menschengeist ihre Idee und Vorstellung des Lebens, welches sie mit diesem Körper/Geist erfahren möchte, in das Innere der Kugel. Diese Vorstellungen werden an die Innenfläche der Kugelhülle projiziert.
Der menschliche Geist, der die Seelenessenz quasi umhüllt, erkennt die Bilder, die auf der ringsum befindlichen Innenhülle seiner Kugelwelt erscheinen, als scheinbar von aussen kommende Realität.
Oben, unten, rechts und links, hinten und vorne, - überall zeigt sich das Bild der Projektion, die dem entspricht, was sich die Seele zu erleben wünscht.
Im Prinzip ähnelt dies dem 360Grad-Kino, wo der Betrachter in einer Welt versinkt, die einer Projektion entspringt, aber als real im Körper erfahrbar wird.
Der menschliche Geist sieht nun ein scheinbar reales Hologramm einer Welt, die um ihn herum existiert. Die in ihm befindliche Seele, die das Licht hinaussendet, erkennt er nicht. Da seine Konzentration nach aussen gerichtet ist.
Die Welt, die er ausserhalb seiner selbst wahrnimmt, scheint unabhängig und von ihm getrennt zu sein. Er ist sich nicht darüber bewußt, daß diese scheinbar objektive Realität lediglich ein Hologramm ist. Eine Projektion, die aus seinem eigenen inneren Zentrum - durch ihn hindurch - nach aussen strahlt.
Nun ist es so, dass jede Lebensform eine eigene Kugelwelt bildet, die eine innere Idee nach aussen projiziert. Um ein gesellschaftliches Miteinander zu erschaffen, verbinden sich nun diese Welten miteinander, indem sie sich gegenseitig durchdringen, verbinden oder auch nur kurz andocken. Durch die Kugelrundung können sich Wesen rein oberflächlich begegnen, indem sie sich an einem einzigen minimalen Punkt ihrer Kugelhülle berühren. In dieser minimalen Berührung können Informationen oder Gefühle übertragen werden. Das entspricht dem Beobachten von Menschen, die an einem vorbeigehen, und die in der Wahrnehmung kurz hängenbleiben. Die Kugeln können sich aber auch intensiver berühren. Sie bilden unterschiedlich große Schnittmengen, die sich mehr oder weniger überlappen und teilweise tief in die Projektionswelt des anderen einfließen können. Tiefe Schnittmengen führen zu intensiver Nähe. Der Austausch der Information ist dann umfassender und beeinflußender. Zwei Kugelwelten können sich nur deswegen durchdringen und berühren, weil sie ein gemeinsames Thema haben. Die Seelenlichter strahlen eine ähnliche oder gleiche Idee in die Hülle, die von dem anderen erkannt wird und dazu führt, dass sich beide Welten anziehen. Um das angesprochene Thema gemeinsam zu erfahren oder um Informationen darüber auszutauschen. Oft beleuchten die verbundenen Kugelwelten das Thema von unterschiedlichen Standpunkten aus.
Je nach Größe der gemeinsamen Schnittmenge haben die anderen Individualwelten größeren oder geringenen Einfluß auf das Leben eines Menschen.
Das kann zu einer Beziehung berühren, die auf Oberflächlichkeit angelegt ist, aber auch eine sehr intensive Vereinigung herbeiführen, wenn sich zum Beispiel zwei Seelen begegnen, die sich völlig übereinstimmen und recht offenen Herzens sind. Sie werden eine Überschneidung ihrer Erfahrungen erleben und eine hohe Chance an übereinstimmenden Realitäten. Auch eine wahre Verschmelzung zweier Seelen kann möglich sein, indem sich die beiden Welten größtenteils überschneiden und in Vertrauen zusammenfließen.
 
Aber es sind nicht nur seelenbelebte Einzelindividuen, die sich vermischen und berühren. Die Welt, die wir erleben, ist voller Leben und beseelter Energie. Jede Pflanze und jeder Baum ist Teil einer übergeordnet verbundenden Lebendigkeit. Gaia, die den irdischen Planetenkörper beseelt, ist Hüterin vieler untergeordneter Seelen, die sich als Baum- oder Pflanzengattung inkarnieren. So besitzt zum Beispiel eine bestimmte Baumgattung eine einzige gemeinsame Seele, die sich gleichmäßig in alle Bäume dieser Gattung hineinbegeben hat. Für jeden einzelnen Baum entsteht ein eigene Kugelwelt, die leicht individualisiert eine eigene Welt erfährt. Im Zentrum sind sie jedoch alle mit einer einzigen Seele verbunden. Dieser Baum strahlt seine eigenen Informationen an seine Hülle und zieht dadurch andere Wesen an, die eine entsprechende Realität wahrnehmen möchten.
So durchdringen und berühren sich die unterschiedlichsten Pflanzen, Stein- Und Baumwelten um eine scheinbar objektive Realität zu erschaffen.
Genauso geht es mit Tieren, die auch mehr oder weniger individualisiert beseelt sind. Manche Tierarten haben eine einzige gemeinsame Seele. Andere Tierarten - wie Katzen zum Beispiel - sind von einer einzigen Seele belebt. Aber alle Seelenfunken projizieren individuelle Welten an die Innenseite ihrer unterschiedlich großen Kugelwelten.
Durch die Verbindung der individuellen Welten mit anderen Welten entstehen die Überschneidungen und der Austausch von Informationen, so dass der Eindruck einer objektiven Realität entsteht.
So hat aber auch jede Idee, jedes erschaffene Objekt eine eigene kleine Projektionswelt. Diese Informationsspeicherwelten entsprechen den oben erwähnten Gedankenfeldern. Und durch die Annahme und dem Einklinken in diese Welten wird derer Information in die eigene subjektive Kugelwelt hereingelassen um hier als Realität erfahren zu werden.
Es gibt unterschiedlich hierarchische Zulassungskriterien. Manche Welten werden einfacher aufgenommen, wie zum Beispiel Strassen und bekannte Gebäude. Durch die Beobachtung von so vielen Menschen wachsen diese Objektwelten - die den Gedanken- und Informationsfeldern entsprechen - zu immenser Größe heran, welches durch ihre Macht in jedes Bewußtsein, in jede Kugelwelt eindringt. Je intensiver etwas bedacht oder wahrgenommen wird, desto einfacher wird es von anderen Wesen wahrgenommen und in die eigene Welt aufgenommen. Dadurch entsteht dieser fälschliche Eindruck von Objektivität, und die Annahme, dass alles was eine bestimmte Masse denkt, die einzig wahre Realität bedeuten würde. Es bedeutet aber lediglich, dass sich viele Menschen auf eine Sache geeinigt haben. Was aber nie eine unumstößliche Wahrheit beinhalten kann.
Da eben jede Realität individuell existiert.
Durch eine intensive Beobachtung der Wahrnehmung der eigenen Welt, kann diese gereinigt und verändert werden. Durch das Erkennen welche Fremdrealitäten sich in die eigene Kugelwelt drängen (und aus welchem Grund), kann eine Klärung und Neustrukturierung der Wahrnehmung erfolgen und somit der Veränderung der eigenen Wirklichkeit.
...
Herzensgefühl

Im Laufe der Zeiten, als das Herzensgefühl vernebelt und die Einheit ausgegrenzt wurde, entwickelte sich der Verstand - anstelle der Intuition – zur entscheidenden Instanz. Da der Verstand aber das Leben bestimmende Durcheinander nicht überblicken kann, führt er die Entscheidungen in seiner eigenen - für ihn überschaubaren – begrenzten Weise. Die emotionalen Verletzungen führen zudem dazu, dass er Vorsichtsmaßnahmen aufbaut, um den einmal gespürten Schmerz nicht noch einmal durchmachen zu müssen. Er beginnt also Mauern und Grenzen zu bilden, die das eigentliche Herz vor weiterer Verwundung schützen sollen. Nun geschehen Situationen, die das Herz ansprechen und im Verstand Alarmglocken auslösen. Eine zu nahe Beziehung kann ein verwundetes Herz heilen, aber auch erneut verletzen. Um sich vor solchen Unsicherheiten zu schützen, beginnt der Verstand ein Gefühl zu imitieren. Ein falsches Herzensgefühl.
Dieses falsche Herzensgefühl warnt und sichert, es ist vorsichtig und zögerlich, zurückhaltend und ängstlich. In entsprechenden Situationen kann das vom Verstand initiierte Gefühl einem Herzensgefühl ähneln. Dieses Gefühl scheint wahr und tief zu sein, ist aber eigentlich eine Angstgeburt. So schützt sich der Verstand über vermeintlich intuitive Gefühle vor einer neuen Verletzung, verhindert aber genau dadurch die Öffnung der Mauer, die zum Seelenlicht führen kann.
Die gut gemeinte Sicherung bringt dem Geplagten keine Besserung, da er ständig in einer Schleife hängt und wieder und wieder dieselben Situationen kreiert. Das bewusste Erkennen der Herkunft der eigenen Gefühle kann hier eine Veränderung bringen.
Viele Menschen denken, dass sie nach ihren Gefühlen leben. Aber eigentlich vom ängstliche Verstand geleitet werden, und der macht hier nur seinen Job. Er regelt, organisiert und schützt. Er war nie dazu auserkoren, Entscheidungen zu treffen. Erst durch den Verlust der Gemeisamkeit wurde er in diese Ebene hinaufbefördert. Ohne die entsprechende Qualifikation zu haben. Nun muß er Entscheidungen treffen, doch ist den hohen Anforderungen nicht gewachsen. Hinter all den Verletzungen schlummert das alles überschauende Wissen der Seele, die sich über die Intuition dem Menschen kundtut. Die Seele ist immer in der Nähe, bereit zu helfen und den Weg zu zeigen, auch wenn sie hinter einer hohen Mauer auf ihre völlige Befreiung wartet.
Es gibt also zwei Arten von Gefühlen: Jenes, das aus dem wahren Herzen, dem Seelenlicht entspringt und welches einen Überblick über das menschliche Treiben hat. Diese ursprüngliche Wahrheit weiß genau was geschehen muß, um die Entwicklung des Individuums voranzutreiben.  
Und das zweite Gefühl, welches eigentlich eine Imitation des Herzensgefühls ist und der Vorsicht entspringt. Eigentlich ein Angstgefühl, das weitere Schmerzen zu verhindern sucht und in Stagnation führt. Diese „Bauchentscheidungen“ verlassen nie den sicheren Hafen und bringen keine helfenden Neuerungen in das Leben des Suchenden.

Auf dem Weg, die Erleuchtung des Herzens zu erlangen, muß man seine eigenen Schatten bewältigen und die Ursachen loslassen. Das geschieht durch eine Bewusstwerdung der Ängste, dem Annehmen der gegebenen Situationen und dem Verzeihen. Ja, jeder Schmerz kann erst dann gehen, wenn das Opfer dem Täter und vor allem sich selbst verzeihen kann. Die Zwiebelschalen werden nach und nach abgetragen und der Suchende findet sich in einem Meer voller Tränen und Schmerz wieder, bis er die letzte Hürde erreicht und übersprungen hat. Dann ist das Herz befreit und kann frei fließen und strahlend das Leben des Suchenden erleuchten.
Bis dahin ist es oft ein schwerer Weg. Doch je mehr Menschen diesen Weg gehen und sich von ihrer Altlast befreien, desto einfacher wird es für die Nachfolgenden. Viele Menschen bleiben auf der Suche nach sich selbst und der Befreiung des eigenen Seelenlichtes hängen. Kleben in einem Kreislauf von Aufarbeitung und Schmerz. Nicht jedes kleine Problem muß bis in den Urkern zurückverfolgt werden. Diese lösen sich automatisch im Befreiungsprozess der großen Probleme. Weil das kraftvoller werdende Seelenlicht mit der Wiederkehr von Liebe und Lebensfreude die kleinen Leiden hinwegspülen kann. Wenn der Mensch bereit ist sich und sein Leben zu genießen und die Zwiebelschalen gehen zu lassen.
Das hinter der Mauer verschlossen gehaltene Seelenlicht spricht durch die Intuition. Welche den Menschen in Situationen führt, die das Befreien der Schutzmechanismen angehen will. Was aber auch bedeutet, dass diese Wege– für den Menschen oft unverständlicherweise – in leidvolle Situationen führen kann.
Man verliebt sich in die scheinbar falsche Person oder entscheidet sich für eine verhängnisvolle Handlung. Aber genau diese scheinbar falsche Wahl bringt den Menschen an seine Schmerzquellen, wo er die Verletzung erkennen und verarbeiten kann.
Wenn man der anfangs noch schwer fassbaren Intuition folgt, und sich nicht davon abbringen läßt diesem Hinweis der Seelenkraft zu folgen, kann man eine Öffnung des eigenen Herzens initiieren. Welches sich dadurch immer mehr im Leben entfalten kann. Bei den meisten Menschen liegen viele Schichten von Angst und Vorsicht um deren Herz. Diese Schichten müssen entfernt werden, um das göttliche Strahlen wieder im eigenen Leben zu spüren. Auch wenn jede Schicht eine Kaskade an schmerzhaften Erinnerungen hochholen kann.
Die vermeintlichen Gefühle, die vom Verstand initiiert sind, verhindern aus Vorsicht diese schmerzhochholenden Schritte. So könnte der Eindruck entstehen, dass das Verstandesgefühl der wahren Intuition entspricht, weil es einen vor weiterem Leid schützt. Während das eigentliche Herzensgefühl scheinbar schlimme Situationen bereit hält.

...